Schelsky und der König von Greifswald

Illegale Wahlkampfhilfe an Oberbürgermeister?

  • Von Velten Schäfer, Greifswald
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Laut Nürnberger Ermittlern hat nicht nur der CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Adam undeklarierte Spenden von Wilhelm Schelsky bekommen, sondern auch Greifswalds Oberbürgermeister Arhur König. Wie verstrickt ist die Union am Bodden?

Nach Maßstäben des bundesdeutschen Affärenkarussells klingt eine Summe von 8000 Euro unspektakulär. Für die Wahlkampfarbeit in einer 50 000-Einwohner-Stadt wie Greifswald allerdings ist es eine Menge; die anderen Parteien am Bodden hatten so viel insgesamt für den Wahlkampf 2008 zur Verfügung. Insofern sind die Wahlkampfhilfen, die Greifswalds CDU-Oberbürgermeister Arthur König nach Angaben der Nürnberger »Amigo«-Ermittler im Jahr 2001 für seinen knapp gewonnenen OB-Wahlkampf vom derzeit inhaftierten Ex-Chef der Siemens-Pseudogewerkschaft AUB erhalten haben soll, keine Peanuts. 40 000 Flugblätter sollen es gewesen sein, also mehr als eines für jeden Wahlberechtigten. Und 1500 Plakate mit der Aufschrift »Arthur König Oberbürgermeisterwahl«, heißt es in Nürnberg.

Grüne: »Schwarze Kasse«

Nach dem langjährigen Greifswalder CDU-Bundestagsmann Ulrich Adam, der laut den Siemens-Ermittlern nun doch 130 000 Schelsky-Euro an Sachspenden für sein...

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