Mit menschlichem Antlitz

Zwischen Tradition und Moderne – die Türkei und der Islam in Europa

  • Von Uwe Gellermann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Istanbul – Metropole zwischen Orient und Okzident Fotos: dpa

Wozu taugt die Türkei vorrangig? Zum Aufregen. Das könnte man glauben, wenn man die an- und abschwellenden Polit-Gesänge zur EU-Mitgliedschaft des Brückenlandes zwischen Europa und Asien hört. Und auch die deutsche Debatte über die 2,5 Millionen aus der Türkei stammenden Menschen, die in Deutschland leben, kennt hauptsächlich die Stichworte Kopftuch, Islam, Terror und Parallelgesellschaft. Zwei Frauen, die Türkin Nilüfer Göle und die Deutsche Annette Großbongardt bereichern mit ihren Büchern diese Debatte. Großbongardt, die lange als Kor-respondentin in Istanbul gelebt hat, eher mit einem praktischen, journalistischen Ansatz und Göle, die in Paris als Professorin lebt, mit einem eher wissenschaftlichen Beitrag. Beide sind sicher, dass sich die Türkei auf Europa zubewegt, das organisierte Europa aber in einer Skepsis verharrt, die nicht unbedingt auf Kenntnis gründet.

Mit leisem, aber lesbarem Lächeln erinnert die franko-türkische Autor...


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