Wenn das Studium zur Schuldenfalle wird

Konferenz der Linksfraktion im Bundestag zu Studiengebühren

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Unter dem Motto »Kick it like Hessen – Studiengebühren abschaffen!« trafen sich am vergangenen Freitag Hochschulexperten und Bildungspolitiker auf Einladung der Linksfraktion im Bundestag. Einig waren sich die Referenten darin, dass die Bildungsmisere durch die Uni-Maut existenzbedrohende Ausmaße erreicht habe.

Wie sehr sich die Situation an den Hochschulen zugespitzt hat, offenbarte eine Wortmeldung aus dem Publikum. Vor allem Studierende aus Nicht-EU-Ländern seien vor zwei Jahren von den Studiengebühren überrascht worden, berichtete ein AStA-Mitglied der Essener Folkwang Hochschule. Oftmals könnten sie weder Stipendien noch Kredite beantragen, um ihr Studium in der Fremde fortzuführen, sodass »der Weg zur Prostitution nicht mehr weit ist«, schloss der Studierendenvertreter seinen Appell, als wolle er sagen, Sonia Rossi, die ihr Schicksal als Studentin und Teilzeithure jüngst mit dem Buch »Fucking Berlin« verarbeitete, sei keine Ausnahme.

Chancengleichheit in der Bildung habe es in der Bundesrepublik noch nie gegeben, konstatierte der Politikwissenschaftler Alex Demirovic. Noch immer machten nur wenige Kinder aus Arbeiterfamilien einen akademischen Abschluss. Studiengebühren forcierten diese ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 409 Wörter (2885 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.