Werbung

Die Rezension - Rat ohne Ratgeber

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

André und Kerstin Micklitza wollen zwar Rat geben, haben dennoch keinen Ratgeber verfasst. Es gibt keinerlei Gebrauchsanweisungen. Vielmehr fordern die beiden Autoren, die bisher für Reisereportagen über Polen, Tschechien, und die Slowakei bekannt sind, auf amüsante Weise und auf 200 Seiten zum selbstbestimmten Leben auf.

Es geht um das Glück, eine Familie zu haben, sich gesund zu ernähren, eine generell gesunde Lebensweise anzustreben. Großen Wert legen sie auch darauf, dass wir uns informieren, wie Politik, Wirtschaft und das Gesellschaftssystem funktionieren, damit wir erkennen: »Wo Geld die Welt regiert, stehen auf der einen Seite die Gewinner, auf der anderen noch mehr Verlierer. Die besten Chancen zum Glücklichsein haben wohl diejenigen, die ihren Durchblick dazu nutzen, sich möglichst viele Freiräume zu schaffen. Die gute Nachricht: Dazu muss niemand aus Deutschland auswandern.«

So meinen die Autoren, dass die vielen »sinnentleerten Angebote« des Fernsehens »Mitverantwortung für die Verblödung der Deutschen tragen«. Alternativen zu suchen und zu finden, gehört für sie ebenso zum Glücklichsein wie das Nachdenken und Aktivwerden. Einer ihrer Devisen gemäß, wonach das Lesen schlauer macht, nehmen sie zum Beispiel Tageszeitungen auseinander. Warum, fragen sie, fallen kritische Artikel manchem Journalisten auf den Fuß? Sie stoßen mit dem Finger in die Wunde und »halten dem bundesrepublikanischen Alltag einen Spiegel vor«. Das bestätigt mitunter die eigene Haltung, liest sich aber dennoch spannend.

André & Kerstin Micklitza: Die Vermessung des Glücks in Deutschland, Books on Demand Norder- stedt, 196 S., pb., 13,90 EUR.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!