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Nichts würde sich ändern

Nach dem Streit: Peter Ruzickas »Hölderlin« wurde an der Staatsoper Berlin uraufgeführt

  • Von Irene Constantin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Dietrich Henschel (vorn) als M1, die Hölderlin-Figur Empedokles

Nach der zweistündigen pausenlosen Uraufführung von Peter Ruzickas neuester Oper »Hölderlin« gab es einen ziemlichen Jubel. Er konnte nach menschlichem Ermessen nur Hartmut Litzinger gegolten haben, dem Mann, der für das Licht zuständig war. Er hatte das dankbarste Betätigungsfeld: Die Bühne war ein Wasserbassin. Lichtreflexe in allen denkbaren Farben und Mustern konnten über Wände und Courtinen tanzen – eine Pracht, wie sie manche Wagnersche Waberlohe nicht zustande bekommt. Leuchtend klare Farben im Bühnenhintergrund, scherenschnitthafte Schattenwirkungen, sanfte Übergänge, alles da und eine Augenweide. Auch die exzentrisch eleganten schwarzen Gründerzeitkostüme von Andreas Janczyk waren es wert, bejubelt zu werden. Selbst die diversen Insel-Lösungen in Herbert Schäfers Bühnengewässer funktionierten und sahen gut aus. Einen Glanzpunkt der Inszenierung setzte auch Vasilis Triantafillopoulos mit einem handlungstragenden riesigen ...


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