»Eine Oberschicht von Gräbern«

Gärtner beobachten auf Berliner Friedhöfen wachsende Gegensätze

  • Von Harald Rhode
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Herbst

Gärtner beobachten auf Berliner Friedhöfen wachsende Gegensätze zwischen aufwendig gepflegten Grabstätten und Gräbern, denen nur noch ein Mindestmaß an Pflege zuteil wird. »Die Friedhofslandschaft in der Hauptstadt verändert sich, und zwar fast im Spiegelbild zu den Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft«, sagte der Geschäftsführer der Friedhof Treuhand Berlin (FTB), Achim Dick, im dpa-Gespräch.

Nach Dicks Eindruck bildet sich so etwas wie eine Oberschicht von Gräbern heraus, wo Angehörige des Verstorbenen viel Wert auf Erinnerung legen und viel Geld für Grabschmuck und Pflege etwa durch professionelle Friedhofsgärtner ausgeben. Dem stünden zunehmend Einzelgrabstätten – zumeist Urnengräber – gegenüber, für die Hinterbliebene so wenig Geld wie möglich ausgeben.

»Hier werden einfache Bodendecker gepflanzt, das wächst schön zu, man muss wenig gießen, nur ab und zu etwas Unkraut herausreißen«, beschrieb Dick die Situation. ...

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