Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Rasanter Zerfallsprozess des Materials

Der Bundestag entschied sich bei der gestrigen Haushaltsdebatte gegen das Filmerbe

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Papier ist geduldig – diese alte Weisheit bestätigte sich gestern im Plenarsaal des Bundestages, als bei der Haushaltsberatung der Antrag Lothar Biskys abgelehnt wurde, 2009 Mittel umzuschichten, um ein von der LINKEN entwickeltes Modell zur Fi- nanzierung der Bewahrung des deutschen Filmerbes umzusetzen.

Die Partei nahm auf, was die Fachleute seit Jahren anmahnen, die anderen Parteien aber in ihrem Antrag »Das deutsche Filmerbe sichern« negiert haben: Ohne zusätzliche Gelder aus den öffentlichen Haushalten bleibt die in diesem Jahr von der Bundesregierung ratifizierte Vorgabe der Europäischen Union zum Schutz des audiovisuellen Archivguts nicht mehr als ein Lippenbekenntnis.

Der Etat von Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird 2009 um 1,5 Prozent ang...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.