Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schuld und Schulden

Ecuador stößt Debatte um Ausstände an

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Ecuadors Regierung hat die Debatte um die Legitimität von Auslandsschulden von Entwicklungs- und Schwellenländern neu entfacht.

Im November veröffentlichte eine staatliche Untersuchungskommission einen 172-seitigen Bericht, der zu einem brisanten Ergebnis kommt: Mindestens 3,8 der gut zehn Milliarden US-Dollar Verpflichtungen seien »illegal und unrechtmäßig« entstanden. Nun will die linksgerichtete Regierung unter Präsident Rafael Correa gegen diese Schulden vorgehen. In den USA bereiten Fachanwälte zahlreiche Klagen vor, unter anderem gegen die Kreditinstitute Citigroup und JP Morgan. Zugleich sollen im eigenen Land die Schuldigen für die Schulden ausgemacht werden.

Bei der Prüfung von Krediten und Staatsanleihen aus den Jahren 1976 bis 2006 stieß die Untersuchungskommission auf zahlreiche Unregelmäßigkeiten. So wurden Kredite weit über dem üblichen Marktniveau vereinbart, Verträge nachträglich ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.