Caroline M. Buck 11.12.2008 / Kultur

Welt hinter Mauern

La Zona von Rodrigo Plá

Es gibt sie in allen Gegenden der Welt, wo die Armen so arm und die Reichen so reich sind, dass ein friedliches Nebeneinander unmöglich wird: die Mauern und Stacheldrahtzäune, die Wachtposten, Überwachungskameras und elektrische Tore, die privaten Straßen und die umhegten Gartenanlagen, in denen die Gutverdienenden ungestört ihren Wohlstand genießen und ihren Kindern eine heile Welt vorspielen können, während draußen in der wirklichen Welt die Armut Korruption und Gefahren für alle anderen hervorbringt.

Mexico City ist eine Stadt solcher Gegensätze, ähnlich wie Kapstadt, Rio oder Delhi, um nur einige zu nennen. Und »La Zona« ist so ein Villenviertel, in das die Schlechtergestellten, die Dunkelhäutigen, die Indios nur als Wachmänner oder Hausmädchen Zugang haben. La Zona ist so groß, dass die Kinder der Reichen das Gelände nie verlassen müssen: Selbst das Schulgebäude befindet sich innerhalb der Umfriedung, damit ihre adretten Schulunif...

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