Wolfgang Weiß 23.12.2008 / Politik

»Es gibt keinen Frieden und Besatzung«

Givat Haviva setzt sich in Israel für jüdisch-arabische Verständigung ein

Seit nunmehr fast 60 Jahren gibt es in Israel eine Institution, die sich für das jüdisch-arabische Verständnis, für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagiert. Gegen viele Widerstände im eigenen Land hat sich Givat Haviva zu einer anerkannten Bildungs- und Begegnungsstätte entwickelt. Kürzlich weilten Vertreter der Einrichtung in Berlin.

Treffen der Givat-Haviva-Freunde in Israel

Sie blicken ernst, ein wenig verlegen in die Objektive der Kameras. Schauplätze sind ein Klassenzimmer, ein Schulhof, die gute Stube in einer Privatwohnung. Als Akteure fungieren auf den Fotos jüdische und arabische Jugendliche, die an einem Workshop unter dem Titel »Mit den Augen des anderen« teilgenommen haben. In den dazu gehörigen Texten ist immer wieder von »den anderen«, der »anderen Seite« die Rede. die man »besser kennenlernen« wolle. Das Projekt, das von Givat Haviva – der ältesten und größten Organisation, die sich in Israel für die Verständigung zwischen der jüdischen und der arabischen Bevölkerung einsetzt – voriges Jahr organisiert wurde, will dazu beitragen, dass die jungen Menschen durch das gemeinsame Fotografieren die Welt des jeweils »Anderen« besser kennenlernen, sich sozusagen auf dem Weg der Fotografie annähern.

Givat Haviva – der Name stammt von dem hebräischen Wort für Hügel (Givat) und der tsche...

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