Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Gegen den Zaun des Kapitals

Rosa Luxemburg und die Landlosen-Bewegung in Brasilien

  • Von Isabel Loureiro
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre 2005

In »Die Akkumulation des Kapitals« analysiert Rosa Luxemburg die kapitalistische Modernisierung und zeigt auf, dass das Kapital für seine Expansion die gesamte nicht-kapitalistische soziale Struktur vernichten und sie dem Kapitalismus angliedern muss. Sowohl die primitiven Gesellschaften als auch die kleinen Landarbeiter sind zum Verschwinden verurteilt. Zum einen bedauert Rosa Luxemburg die Gewalt bei der Zerstörung dieser nicht-kapitalistischen Gesellschaften, andererseits sieht sie diesen Modernisierungsprozess als unvermeidlich und nützlich an. Sie glaubte fest daran, dass am Ende dieses schmerzhaften Weges der Gewalt und der Zerstörung der Sozialismus steht – ein Erbe der Fortschritts-Ideologie, die für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts typisch war und heute überholt ist.

Gibt es dennoch einen Beitrag Rosa Luxemburgs zu einer Bewegung, die – wie die Bewegung der Landlosen (MST) in Brasilien – für die Agrarref...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.