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  • Rosa und Karl

Unabgegoltenes bei Rosa Luxemburg

  • Von Evelin Wittich
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Das Rosa-Luxemburg-Denkmal in Berlin-Tiergarten, an der Stelle, an der die Mörder ihre Leiche

90 Jahre nach ihrem grausamen Tod ist das Vermächtnis Rosa Luxemburgs in seiner Gesamtheit für die politische Linke eine besonders wichtige historische Quelle, um zukunftsfähige Politik zu entwickeln. Die politische Linke hat es in der Vergangenheit und bis heute selten verstanden, ihre abstrakten Ideen von Gerechtigkeit und Solidarität, von Freiheit und Emanzipation mit der eigenen Anhängerschaft auch für weniger politisierte Menschen überzeugend vorzuleben. Dabei geht es um Ehrlichkeit gegenüber dem eigenen Tun, um Redlichkeit des eigenen Denkens gerade auch dann, wenn es unbequem wird. Nur so kann die Linke zur Emanzipation von Ausbeutung und Unterdrückung ermutigen.

Auf internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenzen wurden vielfach die Aspekte ihres Denkens debattiert, die auch heute noch von Interesse sind: ihr Politikverständnis, ihre Demokratieauffassung, ihr Revolutionsverständnis, ihr Verhältnis zu feministischen Auffassungen, ihr ...


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