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»Der Welt größter Geheimdienst«

Marianne Birthler und Matthias Platzeck eröffneten MfS-Ausstellung im Potsdamer Stadthaus

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Wundern über die DDR-Staatssicherheit will und will nicht enden. Am Donnerstag wurde im Potsdamer Rathaus die Wanderausstellung »Feind ist, wer anders denkt« eröffnet. Die Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde Marianne Birthler war aus Berlin angereist.

Die Ausstellung zeigt laut Begleitheft »Struktur, Tätigkeit und Wirkungsweise« des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Dabei erwarten den Besucher die Ebenen »Täter«, »Betroffene« sowie eine Zeitleiste. Biografien wie die des ausgebürgerten Liedermachers Wolf Biermann ergänzen die Schau.

Neues wurde bei der Eröffnung nicht gesagt. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) sprach vom »weltweit größten Geheimdienst« mit knapp 100 000 Mitarbeitern und zitierte den langjährigen Potsdamer SED-Bezirkschef Günter Jahn, Gewalt gegen Demonstranten dürfe »nur im äußersten Notfall« eingesetzt werden, doch »wenn es sein muss, wird unsere Hand nicht zittern«. Immerhin fügte Jakobs noch die Worte J...


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