Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Offene und versteckte Klagen

Mit »Leib und Leben« – Eva Strittmatter geht mit Irmtraud Gutschke aufs Ganze

  • Von Egon Günther
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Was wir schon immer wissen wollten. Eva Strittmatter, die Dichterin, lässt sich von der Redakteurin Irmtraud Gutschke zu Werk und Leben mit Erwin Strittmatter befragen. Schnell wird das Unternehmen tiefgehender als vielleicht gedacht. Profanes wird zugelassen im viele Monate dauernden Gespräch, auch Intimes. Sich selber schützen, das wird verworfen. Reinen Tisch machen, das leugnet sie nicht als Ziel, ein Versuch folgt dem nächsten. Es gelingt beinahe. Mehr geht vielleicht auch nicht.

Die beiden Frauen, nur geschützt durch ihre Freundschaft, gehen durchaus ein bisschen aufs Ganze. Es geht nicht nur um das Schreiben und die Fragen des Scheiterns und Gewinnens, es geht eben auch um das, was keiner so recht versteht, um die Liebe und die Katastrophen, um das Finstere, das sich anschleicht, oft, immer, überhaupt. Besser: Ums Dichten und die Liebe in Zeiten einstürzender Bauten. Das, was wir da lesen in Evas Buch, hat eine deutliche Epische...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.