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Überlebt in Auschwitz

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Ich bezweifele die Existenz eines liebenden und schützenden Gottes; er hat mich im Stich gelassen. Ich kann nur hoffen, dass es dennoch etwas gibt, was meine Kinder schützen wird.« So beendet Susan Cernyak-Spatz ihren autobiografischen Bericht »Ich wollte leben...« Die Jüdin überlebte die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz-Birkenau und den Todesmarsch von Ravensbrück. Sie schildert ihr Schicksal ziemlich nüchtern und macht gerade damit betroffen.

Cernyak-Spatz kommt 1922 zur Welt und wächst bei den wohlhabenden Großeltern in der Wiener Silbergasse auf. Der Vater ist polnischer Staatsbürger und betreibt in Berlin einen Großhandel mit Grußpostkarten. 1929 holen die Eltern ihre Tochter nach. Die Familie wohnt zunächst in Wilmersdorf, dann in Friedenau und in Schöneberg.

Als polnische Staatsbürger sind sie zunächst nicht voll von den faschis...


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