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Schmuckstück über dem Festungsgraben

1776 entstanden die Spittelkolonnaden als Zierde der Spittelbrücke

  • Von Friedrich Kleinhempel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Serie »Berliner Miniaturen« möchte auf Kleinode in der Stadt aufmerksam machen, an denen man meist vorbeigeht, die aber bedeutende Zeugnisse der Geschichte Berlins sind. Hans-Joachim Beeskow und Friedrich Kleinhempel stellen diese nicht selten unterschätzten Orte in Wort und Bild vor.

Benannt sind die »Spittelkolonnaden«, dieser Rokoko-Brückenschmuck an der Leipziger Straße, nach dem benachbarten Spittelmarkt. Dieser wiederum hatte seinen Namen nach dem Gertrauden-Hospital, das sich hier einst befand (kurz Spital, im Volksmund abgeschliffen zu Spittel). Das St.-Gertrauden-Stift (St. Gertraud: Beschützerin der Reisenden und Wanderer) hatte um 1400 das Haus samt Kapelle für adlige Jungfrauen vor der Stadtmauer errichtet. Später pflegte das »Spittel« arme Kranke, seine Kapelle nannten die Berliner »Spittelkirche«. 1872 musste zunächst das Hospital, 1881 auch die Kirche dem Straßenausbau der Gründerzeit weichen, das Gertrauden-Hospital ...


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