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Barenboim: Zu viele glauben an Gewalt

Das israelisch-arabische West-Eastern Divan Orchestra lud zu Frieden, Probe und Gespräch

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn das West-Eastern Divan Orchestra heute Abend unter der Leitung von Daniel Barenboim in der Staatsoper Beethoven und Brahms spielt, dann ist das mehr als ein normales Konzert. Denn das Jubiläum des vor zehn Jahren gegründeten Jugendorchesters sollte seinen Auftakt in Kairo und Doha haben. Doch dem damals von Barenboim und dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said initiierten Unternehmen ist mit Blick auf diese Auftritte seine humanistische Grundidee in der gegenwärtigen politischen Situation zum Verhängnis geworden.

Dialog und Verständigung als Säulen jenes nach Goethes Gedichtzyklus benannten Orchesters praktizieren derzeit 32 Musiker aus Israel, 19 aus Spanien, 34 aus Palästina, Syrien, Ägypten, Jordanien, der Türkei. Die dramatische Lage im Gazastreifen lässt aus Sicherheitsgründen Konzerte etwa in Kairo nicht geraten erscheinen. So sprang als Aufführungsort die Lindenoper ein. Das Konzert um 20 Uhr war binnen 24...


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