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Zärtlichkeit in den Zeiten der Cholera

In Simbabwes Krise ist Solidarität willkommen

  • Von Martin Zint, Weltfriedensdienst
  • Lesedauer: 2 Min.

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Feucht und heiß ist es zur Zeit in Simbabwe. Es herrscht Sommer auf der Südhalbkugel. Ideale Bedingungen für die weitere Ausbreitung der in Simbabwe grassierenden Cholera. Sie greift immer weiter um sich und macht das sowieso harte Leben noch schwerer.

Eine Freundin schreibt gerade aus Mutare, »War gestern auf der Bank, um meine ›Wochenration‹ an Bargeld abzuholen: 5 Milliarden Simbabwe-Dollar. Dies entspricht einem Gegenwert von zehn US-Cent. Ich brauche also nur zehn Wochen lang mein Geld von der Bank holen, um einen Laib Brot zu kaufen (1 Dollar). Und das auch nur, wenn zu diesem Zeitpunkt dann nicht auch schon wieder die abgeholten Simbabwe-Dollar an Wert verloren hätten! Ja, so sieht es aus und man wundert sich, dass überhaupt noch irgendetwas funktioniert!!!«

Es gilt das Prinzip Hoffnung und die Methode Durchwursteln. Gut, wer da einen eigenen Garten hat und dazu noch Unterstützung von außen bekommt. Die simbabwische Organisation E-Africa hat das große Glück, über beides zu verfügen. Ihre Initiative zur Einrichtung von Schulgärten erweist sich in den jetzigen schweren Zeiten als äußerst hilfreich. Das macht die Menschen weniger anfällig für die katastrophalen Folgen der wirtschaftlichen Krise.

Für die Menschen und besonders die Mitwirkenden bei E-Africa ist es beruhigend und überlebenswichtig zu wissen, dass es im fernen Deutschland Menschen gibt, die bereit sind, mit ihnen zu teilen. Solidarität ist ja bekanntlich die Zärtlichkeit der Völker (Che Guevara) und etwas Zärtlichkeit zwischen den Menschen Deutschlands und Simbabwes tut gut in diesen Krisenzeiten.

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