Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Geldanlage: Finger weg von windigen Angeboten und unseriösen Beratern

Ein Bankmitarbeiter hatte den Kunden 1994 empfohlen, sich am Immobilienfonds »D« zu beteiligen. Den Verkaufsprospekt des Fonds las das Ehepaar und unterschrieb dann den Kaufvertrag. Zu diesem Prospekt hatte damals der Brancheninformationsdienst K geschrieben, der Flyer enthalte nicht alle nötigen Informationen und rechne die Anleger auf dubiose Weise »reich«. Das wurde im Beratungsgespräch nicht erwähnt.

Die Beteiligung am Immobilienfonds erwies sich als unrentabel. Die Anleger forderten von der Bank den Anlagebetrag und Schadenersatz für entgangenen Gewinn: Sie hätten vom Bankberater nicht erfahren, dass der Prospekt mangelhaft gewesen sei. Das Oberlandesgericht gab dem Ehepaar Recht: Eine Bank müsse Brancheninformationsdienste auswerten und Kunden über Kritik an Anlagen informieren.

Der Bundesgerichtshof argumentierte differenzierter – und verwies die Sache zurück. Eine Bank sei verpflichtet, allgemeine und spezielle Risiken de...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.