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SAS schrumpft sich gesund

Skandinavische Fluggesellschaft will sich auf Heimmärkte konzentrieren

  • Von André Anwar, Stockholm
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS versucht, sich allein aus dem Sumpf zu ziehen. Stellenstreichungen, Auslagerung von Unternehmensteilen, Verkauf von Beteiligungen und eine Kapitalerhöhung sollen das Verlustunternehmen nun retten. Eine Übernahme durch die deutsche Lufthansa wird damit immer unwahrscheinlicher.

Überraschung bei den Scandinavian Airlines (SAS): Bei der Präsentation der roten Zahlen des vierten Quartals 2008 wurde ein tief greifendes Sanierungsprogramm vorgestellt. Mit »core SAS« soll die angeschlagene Fluggesellschaft gerettet werden. In Zukunft wolle sich der Konzern auf seinen Kernmarkt in Nordeuropa konzentrieren, hieß es gestern in Stockholm.

Vor Steuern beläuft sich der Verlust des letzten Quartals auf 37,6 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurde noch ein Gewinn von 5,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtverlust für 2008 beläuft sich damit auf 586 Millionen Euro. Davon soll die spanische Tochter Spanair 456 Millionen Euro verursacht haben. Der Umsatz stieg für das gesamte vergangene Jahr 2008 um 5,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro an.

Nun greift die Konzernführung durch. Der Verlustbringer SAS wurde am Wochenende für einen Euro an ein spanisches Konsortium ...


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