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Kampf um Wasser und Energie in Zentralasien

Zwänge ehemaliger Sowjetrepubliken bringen Russland Vorteile und politisches Wohlverhalten

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am zweitägigen Gipfel der Organisation für Kollektive Sicherheit – dem Verteidigungsbündnis der UdSSR-Nachfolgegemeinschaft GUS – und des Euroasiatischen Wirtschaftsraumes, der an diesem Mittwoch beginnt, wird Tadshikistans Präsident Emomali Rachmon teilnehmen. Ein vorher geplantes Treffen mit seinem russische Amtskollegen Dmitri Medwedjew dagegen lehnte er ab. Der Grund: Tief greifende Differenzen zu Russlands Versuchen, sein Einflussmonopol in Zentralasien mit wirtschaftlichen Daumenschrauben aufrechtzuerhalten. Dabei geht es um Energie, mehr und mehr jedoch auch um Wasser. Über beides verfügt die Region reichlich, nur sind die Vorräte höchst ungleich verteilt.

In den Bergen Tadshikistans und Kirgistans entspringen Amudarja und Syrdarja. Von ihrem Wasser sind auch die Staaten in der Ebene – Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan – hochgradig abhängig. Sie verfügen dafür über reichlich Öl und Gas. Zu Sowjetzeit...


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