»Kollektiv bestraft und terrorisiert«

Stimmung in Gaza zwischen Trotz und Verzweiflung / Von Israel verhängte Blockade behindert wirtschaftlichen Wiederaufbau

  • Von Sybille Oetliker, Gaza
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Schulen, Krankenhäuser, Fabriken und Privathäuser liegen im Gaza-Streifen in Trümmern. Und die Menschen sind überzeugt: Nicht die Hamas, sondern das palästinensische Volk war im Visier der israelischen Armee.

Hier stand einmal ein Gebäude der Hamas-Verwaltung. Nach israelischer Darstellung beherbergte es Sicherheitskräfte. Das mehrstöckige Haus im Zentrum von Gaza-Stadt wurde am 30. Dezember durch eine israelische Luft-Boden-Rakete zerstört.

In Gaza ist die Zerstörung überall. Brutal und flächendeckend ist sie. Nichts war tabu. Hunderte von Kindern und Zivilisten wurden getötet, ganze Häuserblocks sind verschwunden, Fabrikanlagen zerbombt; Infrastruktur und Gewächshäuser sind kaputt. In Wohnungen, die von Soldaten besetzt waren, fanden Bewohner später Zettel, auf denen »fuck the arabs« zu lesen war. Nun sind die Menschen wieder auf der Straße, Schulen und Geschäfte wurden geöffnet. Doch der Schock über das Erlebte steht den meisten noch im Gesicht. Verängstigt und abwesend sind die Blicke.

»Sie haben unsere Würde zerstört und versucht, uns die Hoffnung auf die Zukunft zu nehmen«, stellt Ahmad Abu Tawahina fest. Das sei kein Krieg gewesen, ist der Psychiater überzeugt, sondern ein Rachefeldzug von Israel gegen das palästinensische Volk.

Abu Tawahina ist um die 50 und sagt, nie zuvor habe es eine Operation gegeben, der die Menschen so hilflos ausgeliefert waren. »Es war wie ...

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