Werbung

Almosen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

In Ländern wie Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern werden sie verständnislos mit dem Kopf schütteln. Streikende Lehrer gibt es in den westlichen Bundesländern eher selten. Das liegt nur vordergründig daran, dass dort im Regelfall Pädagogen verbeamtet werden; die genannten Bundesländern zahlen ihren Lehrkräften auch deutlich mehr als im Osten oder in Berlin. In der Hauptstadt muss sich der rot-rote Senat mit dem Problem herumschlagen, dass immer mehr Lehrer die Stadt gen Westen oder Südwesten verlassen, um in Hamburg, Stuttgart oder Mainz mehrere Hundert Euro mehr zu verdienen – netto und im Monat! In Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern sieht es eher noch schlechter aus. Dort sind Lehrer zur Teilzeitarbeit mit entsprechend geringeren Löhnen verdammt.

Der aktuelle Skandal aber ist, dass die Arbeitgeberseite bislang nicht einmal ein Angebot für die laufenden Tarifverhandlungen vorgelegt hat. Offenbar hofft man darauf, dass die Leidensfähigkeit der Pädagogen größer ist als die der Banker und sie sich mit Almosen zufrieden geben. Aber seien wir nicht ungerecht: Überbezahlte Bankmanager hat diese Gesellschaft wirklich nötiger als normal verdienende Lehrer. Wer braucht schon gut ausgebildete Kinder?

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!