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Aus dem Schatten des Schunds

Das neue Dali-Museum am Leipziger Platz konzentriert sich auf das druckgrafische Werk

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Der Kampf gegen die Bedrohung« von 1956

»Kann ich bitte mal durch?«, fragt der Handwerker im Blaumann und schiebt sich mit Leiter an den Journalisten vorbei. Unschlüssig steht die Gruppe in einem blutrot gestrichenen Foyer. Hier werden Bretter in den Tresen gehämmert, dort letzte Kabel verlegt. So real gestaltete sich gestern der Endspurt für einen Surrealisten – das neue Dali-Museum am Leipziger Platz wird, pünktlich zum 20. Todestag des Künstlers, am Donnerstag eröffnet.

»Wir zeigen vor allem in sich geschlossene Serien aus Dalis druckgrafischem Werk«, erklärt Kurator Carsten Kollmeier. »Das erleichtert den Einstieg in den Dali-Kosmos.« Und er stellt gleich zu Beginn klar: »Hier finden Sie keines der zwölf Postkartenmotive.« Also keine weichen Uhren oder brennenden Giraffen, keine Spiegeleier in diversen Ausformungen und kaum Ameisen oder Brote sind zu sehen – nur einige Köpfe mit den berühmten Stützkrücken haben es in die Exposition geschafft.

Stattdessen kann...


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