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Arme Berlinale: Wenig oder kein Lohn

Bezahlung und Arbeitsbedingungen in der Filmwirtschaft nach wie vor prekär

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Berlinale ist jährlich der feierliche und glamouröse Höhepunkt der internationalen Filmszene. Für den reibungslosen Ablauf sorgen Praktikanten, Freie Mitarbeiter und Selbstständige der Filmwirtschaft. Auch sie erleben in diesen Tagen ihren ganz besonderen Höhepunkt: den eines maßlos gesteigerten Arbeitspensums. Ob Süßigkeiten verteilende Engel, Kabelträger oder Kartenabreißer: Das Filmfestival benötigt zahlreiche Sonderkräfte, um Filmvorführungen, Pressekonferenzen und den normalen Kinobetrieb nach Terminplan durchführen zu können.

In vielen Kinos arbeiten daher qualifizierte Fach- sowie Aushilfskräfte umsonst oder für Niedriglöhne in Vollzeitbeschäftigung. Jedoch sind Mindestlöhne und quasi ehrenamtlicher Einsatz nicht nur während der Berlinale die Regel. Ein Bruttostundenlohn zwischen 5,50 und 8 Euro ist beispielsweise am Kino Babylon gang und gäbe, teilte die Freie ArbeiterInnen Union (FAU) mit. Gegen solche Zustände an Berliner...


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