»Die Bergleute nicht alleine lassen«

Abgeordneter der LINKEN legt Energieplan für das Saarland vor

  • Von Martin Sommer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Saarland ist ein Land der Steinkohle – und soll es auch bleiben. Zumindest wenn es nach dem LINKEN-Bundestagsabgeordneten Hans-Kurt Hill aus dem saarländischen St. Wendel geht. Hill hat am Wochenende einen »Energieplan 2030« vorgelegt. Darin fordert er, in den nächsten 21 Jahren die Zahl der Jobs im Energiesektor an der Saar zu verdoppeln und gleichzeitig den Klimagasausstoß auf ein Viertel zu senken.

Weniger Schadstoffe, mehr Jobs und »die Bergleute nicht alleine lassen« – gelingen soll das mit einem Energiemix: Neben dem Bergbau »in seinen natürlichen Grenzen« – also solange man Kohle fördern kann – soll der Anteil der erneuerbaren Energien, vor allem der Sonnen- und Windkraft, bis 2030 auf 50 Prozent steigen. Hill will das Land auch zum Marktführer in Sachen Tiefengeothermie machen – der Energie durch Wärme im Boden. Bis 2030 könnten 28 Prozent des Stroms aus dieser Quelle stammen. Das Land müsste vorher aber die finanziellen Mittel bereitstellen und Probebohrungen durchführen. Außerdem will der Bundestagsabgeordnete Unternehmen aus der Solar- oder Windenergiebranche ins Saarland locken und in den nächsten Jahren hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke bauen, die Strom und Wärme liefern. Ganz wichtig ist ihm dabei die dezentrale Versorgung – Energie dort zu produzieren, wo sie gebraucht wird....

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