Haidy Damm 20.03.2009 / Bewegung

Schläge und Einschüchterung statt Festanstellung

723 Leiharbeitern werden seit Jahren in einer Lipton Teefabrik in Pakistan feste Verträge verweigert

Der Konzern Unilever hat in der Lipton Brooke Bond Teefabrik im pakistanischen Khanewal rund 750 Beschäftigte. Nur 22 der Arbeitnehmer sind fest angestellt, die übrigen 723 werden von sechs Leiharbeitsagenturen gestellt. Viele von ihnen arbeiten hier seit mehr als zehn Jahren. Mit einer Kampagne wollen sie Verhandlungen über feste Verträge erreichen.

Leiharbeiter haben keine Ansprüche auf Rente oder Sozialleistungen, erhalten nur ein Drittel der Löhne der ständig beschäftigten Arbeitnehmer und können nicht der Gewerkschaft beitreten, die mit Unilever über Löhne und Arbeitsbedingungen verhandelt. Um dennoch zu verhandeln, haben sie mit Unterstützung der nationalen Gewerkschaft National Federation of Food, Beverage and Tobacco Workers of Pakistan die Organisation Unilever Mazdoor Union Khanewal gegründet. So konnten im Januar dieses Jahres rund 200 Arbeitnehmer beim Arbeitsgericht beantragen, dass ihr Status von ersetzbar zu ständig beschäftigt geändert wird. »Die Mehrheit dieser Leiharbeiter arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Teefabrik«, so Kirill Buketov vom Internationalen Gewerkschaftsverband IUL (Vereinigte Lebensmittel-, Landwirtschafts- und HotelarbeitnehmerInnen weltweit).

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