Drogenprobleme im Kreuzberger Kiez lösen

Mitglied von »Junkies.Ehemalige.Substituierte.« (J.E.S.) über den Konflikt am Kottbusser Tor

Dirk Schäffer (41) ist Mitglied des Netzwerkes »J.E.S.«

ND: Am Kottbusser Tor in Kreuzberg ist ein aggressiver Konflikt zwischen Anwohnern und Drogenkonsumenten ausgebrochen. Wie stellt sich für die Mitglieder von »J.E.S.« die Situation dar?
Schäffer: Man muss tatsächlich konstatieren, dass die Situation für die Anwohnerschaft um den Kotti nicht prickelnd ist. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Drohung – wir wissen nicht, wie lange wir die Leute abhalten können, bis die auf Drogenkonsumenten losgehen – keine echte Stimmung bei der Anwohnerschaft ist. Mit solchen Äußerungen animiert man erst die Leute, darüber nachzudenken, so ein Mittel zu wählen

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