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Punkschuppen SO 36 durch Lärmschutz bedroht

Kultladen im Herzen Kreuzbergs feiert 30-jähriges Jubiläum – und hat mächtig Ärger mit einem Nachbarn

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Konzerthalle SO 36 in der Oranienstraße 190, einen Steinwurf vom Heinrichsplatz entfernt, gehört zum Kreuzberger Kiez wie Irokesenschnitte und Bier zu Punkern. Am 4. April sollte fröhlich Jubiläum gefeiert werden: Seit 30 Jahren, von einigen Unterbrechungen mal abgesehen, existiert der Musikclub in der ein oder anderen Besetzung bereits.

Ganz genau nimmt man es hier jedoch mit den Zeitangaben nicht – hat man das Jubiläum doch eigentlich im letzten Jahr verschlafen: Als Geburtsstunde des Musikschuppens, in dem schon legendäre Bands wie die Toten Hosen, Slime oder die Einstürzenden Neubauten spielten, gilt nämlich das ironisch gemeinte »Mauerbaufestival« am 12./13. August 1978.

Seit nunmehr 19 Jahren betreibt ein Kollektiv den Veranstaltungssaal: »Wir sind alt, jung, schwul, lesbisch oder andersrum, wir sind Pu...


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