Zurück zur alten Zeit?

  • Von Axel Troost
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Der promovierte Volkswirtschaftler ist finanzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag.

Tun die Regierungen das Richtige zur Begrenzung und Überwindung der Krise? Nimmt man die Ergebnisse des jüngsten G20-Gipfels als Beispiel, so gehen die Meinungen weit auseinander. Dass sich die G20-Regierungschefs für ihre historische Leistung selber loben, ist noch am wenigsten überraschend. Doch auch viele Pressestimmen, von der britischen Financial Times über Die Zeit bis hin zur taz sehen viele positive Ansätze. Bleiben also nur die ewigen Nörgler Heiner Flassbeck, Attac und DIE LINKE?

Die Bewertung ist natürlich schwieriger geworden, seit mächtige Regierungschefs, wie zuletzt im Abschlusskommuniqué des G20-Gipfels, offen einräumen, ein »Versagen des Finanzsektors und der Finanzregulierung und -aufsicht« seien »zentrale Ursachen der Krise« gewesen. Wer wollte dem widersprechen? Aber: Was folgt aus solchen Einsichten? Die Notwendigkeit einer »einbeziehenden, grünen und nachhaltigen Wirtschaftserholung« klingt zwar einnehmend, ist ab...

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