Der Staphylokokkus aureus und die Politik

Die LINKE will mit einem Gesetz zur Verbesserung der Hygiene die Zahl der Krankenhausinfektionen verringern

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jedes Jahr infizieren sich Tausende Menschen in deutschen Krankenhäusern mit gefährlichen Keimen. Über die Zahl derer, die daran sterben, gibt es unterschiedliche Angaben. Es könnten bis zu 40 000 Patienten im Jahr sein. Das sind mehr, als bei Verkehrsunfällen oder infolge von Brustkrebs sterben.

Wer ein Krankenhaus aufsucht, der möchte gesund werden. Nicht selten aber geschieht genau das Gegenteil: Der Mensch verlässt es kranker als zuvor, weil er sich mit Krankenhauskeimen infizierte, die in besonders schlimmen Fällen sogar zum Tod führen.

Bis zu 800 000 Mal im Jahr kommen solche Infektionen vor, nachzulesen im Heft 8 der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, herausgegeben vom Robert-Koch-Institut. Die tödlichen Fälle werden mit 20 000 bis 40 00 angegeben. Die sogenannten nosokomialen Infektionen – Nosokomien nannte man im alten Griechenland die Räumlichkeiten in den Heilstätten, in denen Patienten mittels eines Heilschlafes behandelt wurden – stiegen in der Vergangenheit nahezu überall in der Welt an. Als Gründe nennen Experten die zunehmende Schwere der Grunderkrankungen bei steigendem Alter der Patienten sowie die Krankenhausumgebung mit ihrer Nähe zu anderen Patienten. Auch kommen die Patienten mit den mit E...

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