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  • Politik
  • Vor fünf Jahren wurde in Rom die Partei der Europäischen Linken gegründet

»Die EU ist ein Motor des Neoliberalismus«

Lothar Bisky will eine starke Linksfraktion im EU-Parlament, um einen Politikwechsel zu erreichen

Lothar Bisky ist Vorsitzender der deutschen LINKEN und Spitzenkandidat der Partei für die Wahlen zum EU-Parlament am 7. Juni. Seit dem Prager Kongress im November 2007 steht er auch der Partei der Europäischen Linken vor. Über den Wahlkampf und die gegenwärtigen Herausforderungen für die deutsche und europäische Linke sprach mit ihm für ND Uwe Sattler.

ND: Vom gemeinsamen Wahlkampf der Europäischen Linken ist noch nicht viel zu bemerken. Wann geht es denn richtig los?
Bisky: Das ist von Land zu Land und von Partei zu Partei verschieden. Im Unterschied zu Deutschland, wo der Wahlkampf jetzt anläuft, wird er in anderen Ländern schon geführt. Ich selbst war schon vor fast zwei Monaten zur Wahlkampf-Auftaktveranstaltung von Rifondazione comunista in Italien; am heutigen 9. Mai, zum Europatag, werde ich in Paris auftreten. Kurz: Die Wahlkampagne läuft. Wir wollen eine starke linke Fraktion im Europäischen Parlament, um einen Politikwechsel zu erreichen.

Die Linke in Italien ist zersplittert. Wie war die Resonanz beim Wahlkampfauftakt von Rifondazione?
Ich war beeindruckt, dass die Europäische Linkspartei so viel Resonanz erhielt. Man spürte gerade in Italien das Aufatmen, dass die Linke etwas gemeinsam in Europa bewegen kann und will, dass man den Wettbewerb darum, wer der bessere Linke s...


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