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SPD hofft auf »Wechsel- Politiker«

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Berlin (ND-Heilig). Nach dem Übertritt der Europa-Politikerin Sylvia-Yvonne Kaufmann von der Linkspartei zur SPD Mitte vergangener Woche hat die Führung der Sozialdemokratie offenbar nun eine neue Psycho-Kampagne eröffnet. Unter der Hand werden immer neue Übertrittswillige genannt. Der »Spiegel« veröffentlichte in seiner jüngsten Ausgabe gar eine Art Hitliste der Kandidaten.

Bereits in der vergangenen Woche kursierten Gerüchte um André Brie, denen jedoch jegliche Basis fehlt, heißt es aus der Linksparteizentrale. Zu den heiß begehrten Politikern gehört laut Hamburger Magazin der frühere Leiter der Strategieabteilung der PDS, Thomas Falkner. Er hat »gute Drähte zur SPD in Brandenburg«, heißt es. Offenbar reicht es als Beleg, dass Falkner als Mitarbeiter der Landtagsfraktion der LINKEN in Brandenburg einfach kommunikativ ist. Auch Ralf Christoffers steht angeblich auf der der Wunschliste der SPD. Der sei verärgert über unbezahlbare Forderungen im Wahlprogramm der Bundespartei – und ist verärgert über die Gerüchte.

Gleichfalls genannt als mögliche Überläuferin wird Katina Schubert. Ohne Fakten zu nennen, heißt es im »Spiegel«, ihr sei der Wechsel zur SPD bereits nahegelegt worden. Sie war Linkspartei-Vize, kandidiere aber aus Frust über Lafontaines Kurs nicht noch einmal für das Amt, ist zu lesen. Sie will allerdings in der Linkspartei bleiben.

SPD-Vize Andrea Nahles rät der Parteiführung laut »Spiegel« intern dazu, möglichst geräuschlos nach Überläufern zu suchen. In der Linkspartei wird das mit dem Hinweis kommentiert, dass die SPD offenbar jede Hoffnung auf Wechselwähler, die ihr zu einem halbwegs akzeptablen Bundestagswahlergebnis verhelfen können, aufgegeben hat und nun ihr Heil in Wechselpolitikern sucht.

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