Es gab keine Alternative

Gespräch mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), Chefverhandler des Einigungsvertrages von 1990

Teil 20 der ND-Serie: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im ND-Gespräch mit Gabriele Oertel und Jürgen Reents über Gelungenes und Probleme der deutschen Einheit.

ND: Mit dem Abstand von bald 20 Jahren: Was ist an der deutschen Einheit gelungen, was nicht?
Schäuble: Gelungen sind die friedliche Revolution und die Herstellung der Einheit. Im Zusammenwachsen sind wir gut vorangekommen. Freilich waren die Veränderungen, die die Menschen bewältigen mussten, größer als wir es uns vorgestellt haben. Ein solcher Prozess verursacht auch Verwundungen – solange Menschen leben, die die Zeiten der Teilung erlebt haben. Inzwischen haben wir aber viel mehr gemeinsame Probleme als solche zwischen Ost und West.

Wurden auch Fehler gemacht?
Im Kern nicht. Ich kenne keine ernsthafte Betrachtung, wie man es hätte anders machen können.

Es war nicht zwangsläufig, den Osten so zu deindustrialisieren.
Es gab zu dem, was Sie Deindustrialisierung nennen, keine Alternative. Unter Gesichtspunkten der sozialen Marktwirtschaft war der Ausrüstungsstand – von der Infrastruktur bis zu den Maschinenparks – nich...


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