Barack Obama im Guantanamo-Sumpf

Menschenrechtsorganisationen »schockiert«

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kongress-Republikaner und -Demokraten haben den USA-Präsidenten in der Frage der Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo in der vergangenen Woche in den politischen Morast getrieben. Um sich daraus zu befreien, ist Obama zu gefährlichen Präzedenzentscheidungen bereit.

Der Umgang mit den Guantanamo-Gefangenen sei »eines unserer größten Probleme«, gestand USA-Präsident Barack Obama am Sonnabend in einem Interview mit dem Fernsehkanal C-Span, die Situation sei »verfahren und nicht gerade leicht«. Zwei Tage zuvor hatte er sich mit dem rechtsextremen ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney einen laut Medien »spektakulären« Schlagabtausch geliefert. Wenige Minuten nach Obamas Rede im Washingtoner Nationalarchiv, in der er Schritte zur Schließung Guantanamos dargelegt hatte, war Cheney im rechten American Enterprise Institute vor die Kameras getreten und hatte nicht nur Obamas Sicherheitspolitik als »Risiko« für die USA-Bürger verdammt, sondern auch die Einrichtung Guantanamos und den »Antiterrorkrieg« einschließlich der Folterpraktiken als lebensnotwendig gerechtfertigt. Dadurch seien »Tausende von Leben gerettet« worden.

Einen Tag vor dem »Kampf der Titanen« hatte Obama seine erste große Niederlage im Kon...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 581 Wörter (4329 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.