Jörg Nowak 19.06.2009 / Bewegung

Avantgarde der Umverteilung?

Bei den Rufen nach Staatshilfe für Opel und Arcandor standen DGB und Betriebsratsvorsitzende an vorderster Front. Zunächst scheint ihre Haltung verständlich: Es ist Gewerkschaftsaufgabe, Beschäftigungsniveau und damit produktive Kapazitäten zu sichern. Nur zu welchem Preis?

In den Antikrisenprogrammen von ver.di und IG Metall wird der Ausbau der Mitbestimmung im Tausch für Staatshilfen gefordert. In der Praxis ist dies jedoch in keiner Weise Bestandteil der Verhandlungen. Mehr noch: Bei Opel werden gar Lohnkürzungen angeboten, um Arbeitsplätze zu retten.

Wäre es nicht angemessener, den Beschäftigten einen größeren Anteil am erwirtschafteten Wohlstand u...

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