• Politik
  • Auseinandersetzungen in der chinesischen Provinz Xinjiang

Ein explosives Bündel von Problemen

Der Konflikt mit den Uiguren ist auch vom »Krieg gegen den Terror« geprägt

  • Von Wolfram Adolphi
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Von Peking nach Ürümqi, der Hauptstadt des nordwestchinesischen Autonomen Gebietes Xinjiang-Uigur, ist es etwa so weit wie von Berlin nach Bagdad, der Hauptstadt Iraks – knapp 3800 Kilometer. Hier wie da geht es um einen Konflikt mit dem Islam. Der Unterschied: Berlin und Bagdad liegen in unterschiedlichen Staaten, Peking und Ürümqi hingegen nicht. In Irak haben die USA mit Unterstützung einer »Koalition der Willigen« einen Krieg mit Zehntausenden Todesopfern geführt, um, wie sie sagten, den »islamistischen Terror« zu besiegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, damals noch in der Opposition, hätte sich gern beteiligt. In Afghanistan glaubt sie nun, das in Irak Versäumte nachholen zu müssen und stockt die deutschen Truppen am Hindukusch weiter auf.

Xinjiang und der »Krieg gegen den Terror« hängen enger zusammen, als uns der Meinungshauptstrom glauben zu machen versucht. Die Tragödie der blutigen Zusammenstöße von Ürümqi ist ein Menet...

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