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Mehr Platz für Stammzellen

Mäusezellen ohne Zusätze umgewandelt

Münster (dpa/ND). Lässt man speziellen Hoden-Zellen »viel Platz in der Kulturschale und genügend Zeit«, dann versetzen sich einige von ihnen von selbst zurück in einen embryonalen Zustand. Das berichteten Wissenschaftler um Hans Schöler vom Max-Planck-Institut (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster. Für diese Rückprogrammierung in sogenannte pluripotente Stammzellen mussten zuletzt wenigstens noch spezielle Proteine zugegeben werden, davor auch Gene mittels Viren. Bei den nun verwendeten Keimbahn-Stammzellen aus den Hoden von Mäusen reichten allein gute Wachstums-Bedingungen, heißt es in der Fachzeitschrift »Cell Stem Cell« (DOI 10.1016/j.stem.2009. 05.025).

Bei der automatischen Reprogrammierung waren die Forscher auf der Suche nach bestimten Zellen im Mäusehoden verschiedene Zelltypen auf die Spur gekommen, erklärte MPI-Biologe und Koautor Kinarm Ko.

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