Geheimnisvolle Unterwelt

4. Höhler-Biennale: Kunst unter der Altstadt von Gera

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Sirenen – Relikte nur der Sagenwelt? Haben sie damals nicht, auf einem heißtrockenen Berg wohnend, Passanten verwirrt und verführt? Dabei ist es ein ganz gewöhnlicher Sommertag des Jahres 2009. Wir sind durch einen beinahe übersehenen Eingang in die vor Jahrhunderten in den Zechstein geschlagene Unterwelt der Geraer Altstadt mühsam herabgestiegen. Hinunter ging's über holperige Stufen, über unebenen, auch gerölligen Boden, durch verwinkelte, gemauerte oder gehauene Gänge aus glitschig-feuchtem, rohem Gestein, in Gewölbe und Nischen mit überraschenden Querverbindungen. Und hier, in einem der fünf Grad kühlen, gang-lienartigen Stollen betört leiser Sirenengesang. Als sei nicht mentale Strapaze genug, aus der belebten Straße herab in ungewisse Tiefe und Dunkelheit gelangt zu sein, nichts sehen zu können, obwohl der Augensinn auf einen Lichtblick drängt, ist überdies die Unklarheit beängstigend, aus welcher Herkunft sich die Melodies...

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