Niels Seibert 24.07.2009 / Bewegung

Das Ende der Militanz

Die »militante gruppe« (mg) erklärte in einer Autonomen-Postille ihre Selbstauflösung

Durch ein kontinuierliches Auftreten und regelmäßige Textbeiträge hat sie sich einen Namen gemacht und die Ermittlungsbehörden auf den Plan gerufen. Acht Jahre nach ihrer ersten Aktion löst sich die »militante gruppe« (mg) nun auf.

Zu insgesamt 27 Farbbeutel- und Brandanschlägen hat sich die Gruppe bekannt, unter anderem auf Sozialämter, Pilotprojekte des Arbeitsamtes und auf Fahrzeuge der für die staatliche Abschiebepolitik verantwortlichen Bundespolizei. Zuletzt traf es Anfang 2009 das Jobcenter in Berlin-Charlottenburg, das Sozialgericht in Potsdam und drei Bundeswehrfahrzeuge im sachsen-anhaltischen Burg. Dabei entstand jeweils nur geringer Sachschaden. Jeder Tat folgte eine schriftliche Erklärung. Die Anschläge waren politisch begründet. Sie waren ein Teil der von der mg maßgeblich initiierten Militanzdebatte über Inhalt und Formen linker Politik. An diesem Austausch in den Szenezeitschriften »Interim« und »radikal« beteiligten sich

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