Gladio und »keine eigenen Erkenntnisse«

München 1980: Der Bombenanschlag auf dem Oktoberfest ist noch immer ein ungelöster Fall

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gladio war (?) eine Geheimarmee der NATO. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von US-Geheimdiensten gegründet, sollte diese paramilitärische Truppen einen befürchteten Vormarsch des Ostens behindern und im Westen missliebige Oppositionelle, das bedeutet ausnahmslos Linke, »zum Schweigen« bringen. 20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges hat die Bundesregierung »keine eigenen Erkenntnisse« dazu.

Zeugen sahen Leuchtraketen, hörten ein Zischen, das in einem die Ohren betäubenden Knall mündete. Eine Druckwelle fegte über die »Wiesn«. Dann: Sekundenlang Ruhe – ehe Hilferufe und das Gewimmere der Verletzten begannen. Am 26. September 1980 töteten noch immer Unbekannte mit einer Bombe 13 Besucher des Münchner Oktoberfestes. 219 wurden zum Teil schwer verletzt.

Die Ermittler fanden einen Ausweis, eine Hand, beide passten zu einem Mann namens Gundolf Köhler. Nachforschungen ergaben, dass er zur neonazistischen »Wehrsportgruppe Hoffmann« gehörte. Am 27. September durchsuchte man Hoffmanns Quartiere und die weiterer Personen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg. Zwar verbot der Generalbundesanwalt die militante Nazi-Truppe, aber, so sagt die Bundesregierung dieser Tage: »Konkrete tatsächliche Anhaltspunkte für eine Beteiligung von Mitgliedern der ›Wehrsportgruppe Hoffmann‹ an dem Anschlag haben sich jedoch im Nachhinein...

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