Im Würgegriff der Krise

Die russische Autoindustrie leidet unter der Absatzschwäche

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Weltweit haben Autohersteller und ihre Zulieferer momentan mit heftigen Problemen zu kämpfen. Besonders dramatisch stellt sich die Lage in Russland dar: Hier drohen schon bald Millionen von neuen Arbeitslosen.

Betriebsferien im August seien nur für Russland ein Novum. Europäische Konzerne würden ihren Belegschaften schon länger die Möglichkeiten geben, in der schönsten Jahreszeit geschlossen Urlaub zu machen. So begründete Sergej Kogogin, Generaldirektor des auf Schwerlaster spezialisierten Autoherstellers Kamaz, die Entscheidung seines Konzerns, die Montagebänder ab Samstag anzuhalten.

Was er dabei unterschlug: In Europa bekommen Belegschaften bei regulären Betriebsferien ihrer Unternehmen volles Gehalt. Kamaz dagegen zahlt seinen Autobauern nur zwei Drittel des Lohns. Auch wollte der Konzern sich auf Termine für die Wiederaufnahme der Produktion nicht festlegen. Die Nachfrage, räumte Kogogin hiesigen Medien gegenüber ein, sei in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Zahlen nannte er nicht, die Fachpresse jongliert jedoch mit Einbrüchen von über 50 Prozent.

Es ist bereits dass neunte Mal in diesem Jahr, das Kamaz, an dem Daimler Ende 2008...

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