Die Hürden werden noch errichtet

Bei EU-Beitrittsverhandlungen mit Island könnte es Probleme geben

  • Von Gregor Putensen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Island ist auf seinem Weg in die Europäische Union einen Schritt vorangekommen: Die EU-Außenminister erteilten der Europäischen Kommission am Montag in Brüssel den Auftrag, die Beitrittstauglichkeit der Atlantikinsel zu prüfen. Das isländische Parlament hatte Mitte Juli für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen gestimmt.

Islands Antrag auf EU-Mitgliedschaft symbolisiert, dass das gewohnte Bild einer recht homogenen Region Nordeuropa mit seinen fünf Staaten und drei autonomen Teilgebieten – Åland-Inseln, Färöer-Inseln und Grönland – vor einem deutlichem Wandel stehen könnte. Als Konsequenz seines Fast-Staatsbankrotts wirkt unter westnordischem Aspekt aber nicht nur das EU-Beitrittsgesuch Islands als starker Veränderungsimpuls. Auch die im Juni vom ehemals kolonialen »Mutterland« Dänemark unterstützte markante Erweiterung der Selbstverwaltung Grönlands schließt eine staatliche Selbstständigkeit für die Zukunft keineswegs mehr aus.

Ein weiterer Aspekt für das Veränderungspotenzial im westnordischen Raum ergibt sich aus den innenpolitischen Konstellationen in Island und Grönland. Die Ablösung der in beiden Ländern über Jahrzehnte regierenden, zuletzt aber vor allem von finanzieller Verantwortungslosigkeit (Island) sowie von Korruption und Inakti...

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