Wandern gegen den Strom

Agenturen im Osten helfen Rückkehrern / Auch Wessis wollen zurück

  • Von Isabel Fannrich-Lautenschläger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Gleich nach der Wende, im Jahr 1990, ging Jens Ahäuser aus Hessen als Gewerkschaftssekretär für die Gewerkschaft ÖTV ins thüringische Suhl. »In den wilden Osten«, wie er scherzhaft sagt. Er hatte Politik studiert und war froh, eine Stelle zu finden. »Ich habe mir gar nicht so viele Gedanken gemacht.« Seine Verwandten und Freunde ließ er in Hessen zurück, zwei Jahre nach ihm kam seine Lebensgefährtin nach Thüringen.

2,5 Mio in 15 Jahren

Ahäuser ist einer von vielen. Nach einer Untersuchung der Freien Universität (FU) Berlin zogen zwischen 1991 und 2005 knapp 950 000 Menschen von West- nach Ostdeutschland. In umgekehrte Richtung entschlossen sich 1,6 Millionen für eine Übersiedlung. Fehlende Ausbildungs- und Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen gaben den Ausschlag. Viele junge, hochqualifizierte Menschen, insbesondere Frauen, haben die östlichen Bundesländer verlassen. Viele von ihnen kehren mittlerweile zurück. Die Hälfte der Men...

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