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Stumme Alarmglocken

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Will ein Radprofi ein vergleichsweise stressfreies Leben führen, sollte er unbedingt Schwimmprofi werden. Die Arbeitszeiten verkürzen sich von ca. fünf Stunden täglich auf – je nach Distanz – eine halbe Minute bis eine knappe Viertelstunde. Die allerdings müssen pro Tag oft mehrmals abgeleistet werden. Immerhin ist im Sommer ein Bad ganz angenehm.

Die Materialfrage, die Schwimmer gegenwärtig durcheinander bringt, löst beim geübten Mensch-Maschine-Optimierer mit Windkanalerfahrung nur ein müdes Lächeln aus. Und bei den Dopingkontrollen lacht er sogar befreit auf. Satte 24 Stunden hat ein Teilnehmer der Schwimm-WM Zeit, seine Dopingprobe abzuliefern. Kein Chaperon begleitet ihn. Meist führt der Mannschaftsarzt den Sportler zu dem kleinen Kabuff am Rande des Sprungbeckens.

Im verdachtdurchsetzten Profiradsport würden sofort die Alarmanlagen schrillen. Vertreter jener Profession, die die Blutzentrifugen angeschafft, das Epo beso...


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