Den Balken im eigenen Auge

Vom mehr als fragwürdigen Umgang mit der Hans- und Lea Grundig Stiftung an der Universität in Greifswald

  • Von Wolfgang Hütt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die Nachricht macht betroffen. Dem Caspar-David-Friedrich Institut für Kunstgeschichte an der Universität Greifswald erscheint der Name Lea Grundigs als nicht mehr würdig zum Bezeichnen einer Stiftung, aus deren Zinsertrag jeweils im Abstand von zwei Jahren preiswürdige Studenten oder Absolventen des Faches Kunstgeschichte ausgezeichnet werden sollten.

Die Dresdner Grafikerin (1906-1977) zahlte hierfür, als ihr 1972 die Ehrendoktorwürde der Ernst-Moritz-Arndt-Universität verliehen wurde, ein Stiftungsguthaben in Höhe von 40 000 Mark ein. Seit 1996 ruht die Preisvergabe aus der Stiftung, weil jene, neben dem nicht umstrittenen Namen ihres Mannes Hans Grundig (1901-1958), auch den ihren trage, den einer »leidenschaftlichen Klassenkämpferin«, die sich »als besonders ›staatstragend‹ erwiesen« habe. So war es in der Antwort des Schweriner Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf eine im Landtag gestellte Anfrage z...

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