• Politik
  • 20 Jahre nach '89 - 52 Geschichten

Linienverkehr über die Mauer hinweg

Warum Leipziger Feuerwehrleute nach der Landung von Lufthansa-Jets Zeitungsschau machten

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Ereignisse des Jahres 1989 überschlugen sich. Vieles, was aus Sicht der Oberen noch wie ein Souveränitätsbeleg aussah, verkehrte sich umgehend ins Gegenteil. Selbst dem Staat und der Partei wohl gesonnene Menschen beschlich so ein Gefühl: Das kann nicht gut gehen ... Teil 32 unserer Serie: Erkundungen auf dem heutigen Luftdrehkreuz am Rande der Heldenstadt Leipzig.

Heute um 11.10 Uhr landet auf dem Flughafen Leipzig-Halle die erste Lufthansa-Maschine aus Frankfurt am Main. Drei weitere folgen. Tagein, tagaus. Sieben Mal die Woche. Ebenso viele Jets fliegen zurück. Was ist daran aufregend?! Nichts. Es sei denn, man schreibt einen Beitrag für die Serie »20 Jahre nach 89« ...

August 1989: Auf dem Flugplatz Leipzig war »großer Bahnhof« angesagt. Der »General« aus Berlin war gekommen. Interflugdirektor Klaus Henkes hatte sich eine frisch gebügelte dunkelblaue Uniform angezogen und ein paar Worte zurechtgelegt, mit denen er politisch korrekt den uniformlosen Kollegen Heinz Ruhnau von der Lufthansa begrüßen wollte. Beide hatten den Auftrag, ein klein wenig Weltgeschichte zu schreiben. Zwar waren zu Zeiten der Leipziger Messe schon öfter »Westmaschinen« im Osten gelandet, doch fortan wollte man in beiderseitig höchstem Einvernehmen einen regelmäßigen Flugbetrieb begründen. Und weil die vier Alliierten no...

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