Alle gegen Müller

CDU-Bildungspolitik im Saarland in der Dauerkritik

  • Von Marin Sommer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wenn es ein inhaltliches Thema gibt, das den saarländischen Landtagswahlkampf bestimmt, dann ist das die Bildungspolitik. Kein Wunder: Ministerpräsident Peter Müller und seine CDU haben diesen Bereich in den letzten Jahren besonders eifrig beackert. So war das Saarland das erste westdeutsche Bundesland, das das achtjährige Gymnasium eingeführt hat – noch vor Bayern. In diesem Jahr hat hier der erste G8-Jahrgang Abitur gemacht. Außerdem hat die CDU-Regierung Studiengebühren eingeführt und 100 Grundschulen geschlossen.

Die CDU steht mit ihrer Politik inzwischen ziemlich allein da, von allen Seiten hagelt es Kritik: von Elternverbänden, Gewerkschaften, allen Oppositionsparteien und selbst von nüchternen Statistikern. So hat das Statistische Bundesamt errechnet, dass das Saarland am wenigsten Geld für öffentliche Schulen ausgibt. Hier schaffen besonders wenig Schüler das Abitur oder die mittlere Reife, außerdem gibt es an der Saar besonders große Schulklassen und bundesweit die ältesten Lehrerkollegien: Im Schnitt sind die Pädagogen hier vier Jahre älter als in Mecklenburg-Vorpommern. Und obwohl das Saarland das Bundesland mit dem größten Anteil von Abiturienten ist, beginnen die wenigsten ein Studium im Land selbst. Für die Opposition ein klares Zeichen: Die Studiengebühren treiben die jungen Saarländer aus dem Land, wie ins gebührenfreie Rheinland-Pfalz.

Auf dem Zeugnis: mangelhaft

Verhaltenes Lob für die Bildungspolitik kommt nur von der arbeitgeber...

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