Europas Osten im freien Fall

Rezession tiefer als erwartet / Einsparungen im staatlichen Bereich

  • Von Denis Meraru, Bukarest
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bis vor einem Jahr galt der Osten Europas als Wachstumsmaschine. Die Aufholjagd gegenüber dem Westteil des Kontinents schien in vollem Gang. Doch die Krise hat die »Tigerstaaten« erwischt – heftiger, als erwartet worden ist.

Zuverdienst zur Rente: Blumenverkäuferin in Szczecin.

Rumäniens Regierung hat ein eigenes Rezept, wie sie auf die Krise reagieren will: mit Massenentlassungen von Staatsangestellten. Man war von einem Minuswachstum von 4,1 Prozent ausgegangen; das hatten auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Union zugrunde gelegt, als sie Rumänien im Frühjahr einen Standby-Kredit von 12,9 Milliarden Euro (IWF) gaben, der durch die EU auf knapp 20 Milliarden aufgestockt wurde. Tatsächlich werde Rumäniens Wirtschaft 2009 um acht bis 8,5 Prozent schrumpfen, sagte jetzt der Leiter der IWF-Delegation in Rumänien, Jeffrey Franks. Bis Juni 2010 sollen 150 000 rumänische Staatsbedienstete entlassen werden. Der gesamte öffentliche Sektor mit 1,4 Millionen Beschäftigten muss im Zeitraum zwischen kommendem September und November unbezahlten Zwangsurlaub nehmen, die Arbeitszeit von acht auf sechs Stunden senken oder einfach zehn Tage lang zu Hause bleiben. Das gab Finanzminister Georghe Poge...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 569 Wörter (4134 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.