Thüringer SPD setzt auf Prinzip Hoffnung

Matschie bastelt an einer Regierungsmannschaft – Realitätsverlust oder Spiel auf Zeit?

  • Von Peter Liebers
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Thüringens SPD-Landeschef Christoph Matschie möchte trotz miserabler Umfragewerte nach der Landtagswahl am 30. August als Regierungschef in die Staatskanzlei am Erfurter Hirschgarten einziehen und bastelt sich dafür schon ein Schattenkabinett.

Aktuellen Umfragewerten zufolge liegt die SPD in Thüringen mit 16 Prozent der Stimmen auf Rang drei hinter der CDU und der LINKEN. Dass Matschie in dieser Situation eine Regierungsmannschaft aufstellt, veranlasst viele zu verständnislosem Kopfschütteln. Selbst wenn der Ministerpräsident direkt von den Thüringern gewählt würde, hätte er keine Chance. Auch da käme er Umfragen zufolge hinter CDU-Landeschef Dieter Althaus und dem Ministerpräsidentenkandidaten der LINKEN, Bodo Ramelow, nur auf den dritten Rang.

Als erstes Mitglied seines Schattenkabinetts und künftigen Wirtschaftsminister präsentierte Matschie in dieser Woche in Erfurt den derzeitigen Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Machnig. Der gilt als politischer Ziehsohn von Franz Müntefering, dessen Büro er leitete, als Müntefering 1992 Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen war. Daraus wird in Thüringen seine Wirtschaftskompetenz abgeleitet. Weitere potenzielle Mini...

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